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Kameradschaft der
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Flugabwehrbrigade 100 und Heeresflug- abwehrtruppe


Flugabwehrbrigade 100
Vorwort zur Flugabwehrbrigade 100 und zur Heeresflugabwehrtruppe

Die Brigade 100 wurde Mitte des Jahres 2002 im Zuge der Neugliederung des Heeres eine der Kampfunterstützungsbrigaden des Heeresunterstützungskommandos und führte die Einsätze der Heeresflugabwehrtruppe. In ihr waren die Kräfte der Heeresflugabwehrtruppe der Bw zusammengefasst. Die folgenden Seiten informieren über die Heeresflugabwehrtruppe allgemein, sowie über die FlaBrigade 100 im Besonderen, weil beide nicht von einander zu trennen sind. Im Zuge der geplanten Transformation der Bundeswehr wurde die Brigade am 11. Mai 2007 wieder ausser Dienst gestellt. Im Zuge dieser Transformation muss aus heutiger Sicht mit weiteren einschneidenden Maßnahmen für die FlaTruppe gerechnet werden.
Brigadekommandeure waren:                      Oberst W. Köpke
                                                                 Oberst Holmann, anschließend
Brigadeführer bis zur Auflösung der Brigade: Oberst Hans Kramer

Über aktuelle Ereignisse werden wir weiter berichten.

Nun zur Flugabwehrbrigade 100 und zur Heeresflugabwehrtruppe:
Heeresflugabwehrtruppe

Die Flugabwehrbrigade 100
Aufgeschaltet auf ein klares Ziel

Wolfgang Köpke
Mit der Flugabwehrbrigade 100 ist die Struktur »Heer der Zukunft« um einen weiteren bedeutenden Baustein reicher geworden. Die Flugabwehrbrigade 100 ist eine von sechs Kampfunterstützungs- bzw. Logistikbrigaden des Heerestruppenkommandos und führt alle Einsatzkräfte der Flugabwehrtruppe des Heeres. Die Brigade wurde Mitte des Jahres 2002 in Dienst gestellt und hat seit Oktober 2002 ihre Grundgliederung eingenommen. Die Einnahme der Binnen- bzw. Feinstrukturen wird sich allerdings bis in das Jahr 2004 erstrecken. Die Brigade besteht aus dem Stab, der Stabsbatterie der Brigade, einer Flugabwehraufklärungsbatterie, drei leichten Flugabwehrraketenbatterien, einer Feldersatzbatterie, drei aktiven und drei nicht aktiven Panzerflugabwehrkanonenbataillonen sowie zwei aktiven und zwei nicht aktive Panzerflugabwehrraketenbataillonen. In der Zielstruktur ergibt sich damit eine Gesamtstärke von ca. 4.100 aktiven Soldaten und ca. 2.500 Reservisten. Die Truppenteile der Brigade sind in fünf Standorten in fünf Bundesländern stationiert.

Auftrag
Der Auftrag der Flugabwehrbrigade 100 lautet:
* Verantwortung für Führung und Einsatzbereitschaft der unterstellten Verbände und Einheiten,
* Bereitstellen von Kräften und Mitteln für Einsätze,
* Abstellen von Truppenteilen für Ausbildungs- und Übungsvorhaben der Großverbände des Heeres und ggf. multinationalen Korps,
* Bereithalten eines Regimentsgefechtsstands erhöhter Verfügbarkeit für Einsätze, Übungen und Ausbildung,
* Ausbildung und Mobilmachungsplanung für die nicht aktiven Verbände,
* Planen und Steuern aller logistischen Maßnahmen sowie
* Mitwirken an der Weiterentwicklung der Flugabwehrtruppe.

Einsatzkräfte erhöhter Verfügbarkeit
Für die Krisenreaktion stellt die Brigade Einsatzkräfte erhöhter Verfügbarkeit in der Stärke eines Flugabwehrregiments bereit. Die Führung übernimmt ein bereits im Frieden im Brigadekommando vorhandener Regimentsgefechtsstand. Diesem wird lageabhängig mechanisierte und gegebenenfalls auch leichte Flugabwehr zugeordnet. Damit ist sichergestellt, dass beispielsweise einer mechanisierten Division oder einem Einsatzkontingent im Bedarfsfall Flugabwehrkräfte für Übungen oder Einsätze ohne Mobilmachung kurzfristig auf Zusammenarbeit angewiesen oder unterstellt werden können. Der Brigadestab ist eine Dienststelle, die im Mobilmachungsfall zur Auflösung kommt. Die Flugabwehrkräfte werden dann den mechanisierten Divisionen unterstellt. Dort werden sie durch mobilgemachte Regimentsstäbe geführt.

System Flugabwehr
Die Elemente »Führung und Feuerleitung«, »Aufklärung« sowie »Waffenwirkung« sind im Verbund das »System Flugabwehr«. Wesentliche Voraussetzung eines erfolgreichen Flugabwehrschutzes bzw. -kampfes sind leistungsstarke Sensoren für die lückenlose Überwachung des Luftraums und reaktionsschnelle Flugabwehrwaffen für den Kampf insbesondere gegen tief fliegende Luftfahrzeuge mit geringer Radarrückstrahlfläche.
Der Informationsaustausch zwischen den Elementen bzw. Systemkomponenten wird durch das Heeres-Flugabwehr-Aufklärungs- und Gefechtsführungssystem (HFlaAFüSys) auf Datenfunkbasis sichergestellt. Im Systemverbund wird der höchste Wirkungsgrad erzielt. Die Koordination des Flugabwehrschutzes bedarf dreier Fähigkeiten, die in der Systemkomponente »Führung und Feuerleitung« zusammengefasst sind: HFlaAFüSys stellt sicher, dass die durch die Aufklärungsmittel gewonnenen Luftlagedaten (»Aufklärung«) sowie die Befehle und Entscheidungen des jeweiligen taktischen Führers (»Führung und Feuerleitung«) bis auf die Ebene der Feuereinheit in nahezu Echtzeit übertragen werden. Damit ergibt sich eine kurze Reaktionszeit, die die Bekämpfung plötzlich auftauchender, schnell fliegender Flugziele erlaubt (»Waffenwirkung«).

Materielle Ausstattung
Das System Flugabwehr verfügt über folgende flugabwehrspezifische materielle Ausstattung:
Führung und Feuerleitung: Führungsfahrzeuge stellen den verzugslosen Informationsaustausch mittels Sprech- und Datenfunk sicher und sind hochmoderne Führungsmittel in der Hand des jeweiligen Flugabwehrführers.
Flugabwehraufklärung: Die Aufklärung des Luftraums einschließlich der Identifizierung von Luftfahrzeugen wird durch die Sensoren des Luftraumüberwachungsradars (LÜR), des Aufklärungs-, Feuerleit- und Führungsfahrzeugs Wiesel (AFF) und des Führungsgefechtsstands ROLAND (FGR) mit einer Reichweite von bis zu 100 km betrieben. Das FGR wird ab 2004 zur Verfügung stehen und durch das TBR (Tiefbereichsradargerät) zukünftig ersetzt. Die Flugabwehr-Aufklärungsschnittstelle-Tiefflugbereich (FAST) (LKW 2 to oder 0,9 to) ermöglicht die Ergänzung des eigenen Luftlagebildes durch den Anschluss an einen überregionalen oder benachbarten Aufklärungsverbund. So können beispielsweise Luftlageinformationen anderer Streitkräfte in den eigenen Aufklärungsverbund übernommen werden.
Flugabwehrwaffen: Die Flugabwehrbrigade 100 verfügt über mechanisierte, gepanzerte Flugabwehrwaffen und leichte Flugabwehrwaffen.

Mechanisierte Flugabwehr
Die Flugabwehrpanzer GEPARD und ROLAND sind autonome, allwetterfähige Flugabwehrwaffen, die aufgrund ihrer Panzerung und Beweglichkeit insbesondere zum Schutz mechanisierter Kräfte gegen die Bedrohung aus der Luft geeignet sind. Insgesamt sind 126 Flugabwehrkanonenpanzer GEPARD und 100 Flugabwehrraketenpanzer ROLAND in der Flugabwehrbrigade 100 verfügbar. Der Flugabwehrkanonenpanzer GEPARD verfügt über zwei 35-mm Gurtmaschinenkanonen mit einer Kampfentfernung von bis zu 5.000 Metern. Die Waffenanlage ist rechnergesteuert. Der Flugabwehrkanonenpanzer verfügt über ein eigenes Suchradargerät, mit dem er die örtliche Luftlage in einem Umkreis von 16 km ermitteln und für den Feuerkampf nutzen kann. Die hochbrisante Flugabwehrmunition ist auch wegen ihrer hohen Anfangsgeschwindigkeit sehr treffgenau. Der Flugabwehrraketenpanzer ROLAND ist mit Lenkflugkörpern ausgestattet, die eine Bekämpfung feindlicher Luftfahrzeuge bis zu einer Entfernung von 9.000 Metern erlauben. Die Lenkflugkörper werden rechnergesteuert oder manuell in das Ziel gelenkt und haben eine hohe Treffwahrscheinlichkeit. Wie der GEPARD verfügt auch der ROLAND über ein eigenes Suchradargerät.Stets wird der gemeinsame Einsatz von GEPARD und ROLAND angestrebt, so dass mit diesem »Waffenmix« die spezifischen Fähigkeiten von Rohr- und Raketenflugabwehrwaffen optimal zur Wirkung gebracht werden. Als ergänzende Bewaffnung verfügen die Flugabwehrpanzer über die Fliegerfaust STINGER.

Leichte Flugabwehr
Die leichte Flugabwehr stellt die Ergänzung der mechanisierten Flugabwehr vor dem Hintergrund eines erweiterten Aufgabenspektrums mit veränderter Bedrohungslage dar. Sie eignet sich vor allem zum Schutz leichter, infanteristischer und auch luftbeweglicher Kräfte gegen die Bedrohung aus der Luft. Luftverlast- bzw. luftverladbar kann die leichte Flugabwehr als autarkes System, d.h. ausgestattet mit den Komponenten »Führung und Feuerleitung«, »Aufklärung« und »Waffenwirkung« sehr schnell in den Einsatz verbracht werden und dort einen eigenständigen Flugabwehrschutz aufbauen. Die Soldaten der leichten Flugabwehr sind zum Sprungeinsatz mit STINGER befähigt. Auf diese Weise können sie, auch gemeinsam mit Luftlandekräften, einen ersten, begrenzten Flugabwehrschutz aufbauen und diesen durch Nachführen des leichten Flugabwehrsystems erweitern. Das leichte Flugabwehrsystem besteht aus dem Flugabwehrführungsfahrzeug, dem Aufklärungs- Feuerleit- und Führungsfahrzeug (AFF), dem FAST (0,9 to) und dem
Flugabwehrraketenträger OZELOT mit einer Kampfentfernung von bis zu 6.000 Metern. Insgesamt sind 45 OZELOT und neun AFF in der Flugabwehrbrigade 100 verfügbar.
Die Ausstattung mit dem Lenkflugkörper STINGER erlaubt den Verschuss nicht nur vom OZELOT, sondern auch als »Man Portable AIR Defense System« (MANPADS) von der Schulter des Flugabwehrsoldaten.

Einbindung der Flugabwehr des Heeres in die Luftverteidigung
Luftverteidigung ist eine teilstreitkraftübergreifende Aufgabe. Die Erweiterte Luftverteidigung (ELV) fasst defensive und offensive Einsatzmittel zur Bekämpfung des gesamten Spektrums der Luftbedrohung gleichermaßen in einem integrierten Verbund »Führung-Aufklärung-Wirkung« zusammen. Die Flugabwehr des Heeres ist konzeptioneller und funktionaler Bestandteil des Gesamtsystems der LV/ELV. Sie ist dazu einsatzoptimiert ausgerichtet auf die speziellen Schutzbedürfnisse und die operativ-taktischen Einsatzbedingungen von Heeresverbänden gegen die Bedrohung aus der Luft. Die Flugabwehr des Heeres ist der Hauptträger der Abwehr der Bedrohung aus der Luft im niedrigen und mittleren Höhenbereich (bis 5.000 Meter) und schützt Kräfte des Heeres bzw. deren Anlagen und Einrichtungen im gesamten Einsatzspektrum, bedrohungs- und lageabhängig, möglichst eingebunden in die Luftverteidigung. Die Raketenflugabwehrkräfte der Luftwaffe und der Marine konzentrieren ihre Abwehr vornehmlich gegen feindliche Luftziele in der unteren Abfangschicht bis in eine Höhe von 35 km. Grundsätzlich wird die Einbindung der Kräfte des Heeres in den Schutzschirm der Erweiterten Integrierten Luftverteidigung oder – bei Einsätzen außerhalb der NATO-Kommandostruktur – in ein dafür gebildetes Luftverteidigungssystem angestrebt, um die Fähigkeiten im Bereich der Höhen- und Reichweitenabdeckung sowie der TBM-Abwehr (taktisch-ballistische Flugkörper) nutzen zu können, da diese Fähigkeiten in der Flugabwehrtruppe nicht vorhanden sind. Die Flugabwehrkräfte des Heeres tragen ihrerseits zur Verdichtung der Aufklärungsergebnisse und des Flugabwehrschutzes bei, dies insbesondere gegen bodennah angreifende Luftkriegsmittel. Damit bringt sie unverzichtbare Fähigkeiten in die gemeinsame Aufgabe Luftverteidigung ein.

Neuer Weg beschritten
Aufgeschaltet auf ein klares Ziel wird es für die Brigade fortan darauf ankommen durch Einheitlichkeit in Führung, Ausbildung und Verfahren sowie durch eine bedarfsgerechte Bereitstellung von Flugabwehrkräften und -mitteln sicher zu stellen, dass die Flugabwehr im Gefecht der verbundenen Waffen und im Kampf der verbundenen Kräfte ihre Rolle, auch als integraler Bestandteil der Luftverteidigung, in vollem Umfange ausfüllt. Mit der Bündelung aller Einsatzkräfte der Flugabwehr des Heeres in der Flugabwehrbrigade 100 wurde ein neuer Weg beschritten. Führungs- und Einsatzgrundsätze der Flugabwehr gelten unverändert fort, Fähigkeiten wurden hinzugewonnen. Die bisher mit der neuen Organisationsform gesammelten Erfahrungen sind positiv.

Gliederung

Oberst Wolfgang Köpke ist seit April 2002 Kommandeur der Flugabwehrbrigade 100 in Fuldatal-Rothwesten.
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Ich danke Herrn OTL Schommer vom Vorstand der Gemeinschaft der Heeresflugabwehrtruppe e.V. für seine Bemühungen, die Genehmigung des General HFlaTr zur Veröffentlichung der Informationen an dieser Stelle zu erlangen.   
Kurt Häußner

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